Behandlungsmöglichkeiten

Am wenigsten invasive Behandlungen

Medikamente

Behandlung mit dem
UroLift
®-System

Thermotherapien

Laser

Operation

Am meisten invasive Behandlungen

Behandlungsmöglichkeiten

Wenn bei Ihnen eine vergrößerte Prostata aufgrund von BPS diagnostiziert worden ist, stehen Ihnen
mehrere Behandlungsmöglichkeiten zur Auswahl. Fragen Sie Ihren Arzt, welche die Richtige für Sie ist.

 

Abwarten und beobachten

Wenn Ihre Symptome mild sind, besteht die Möglichkeit, dass Ihr Arzt Ihren Zustand zunächst nur
überwacht und Sie bittet, Ihre Symptome aufmerksam zu verfolgen, bevor entschieden wird, ob eine
Behandlung erforderlich ist.

Medikamente

Ihr Arzt verschreibt eventuell Medikamente für die Linderung Ihrer Symptome. Zu diesen Medikamenten gehören Alphablocker, mit denen die Muskeln um ihren Blasenhals entspannt werden, was das Wasserlassen erleichtert, und Alphareduktasehemmer, die eine Verkleinerung der Prostata bewirken. Medikamente können zwar bei einigen Patienten zur Linderung der Symptome beitragen, jedoch müssen sie über lange Zeiträume hinweg eingenommen werden, um ihre Wirkung beizubehalten.

Bei manchen Patienten können Nebenwirkungen wie Schwindelgefühl, Kopfschmerzen oder sexuelle Funktionsstörungen auftreten. Bei anderen werden die Symptome möglicherweise nicht ausreichend gelindert. Mehr als ein Viertel der Männer, die Medikamente für BPS einnehmen, brechen die Behandlung wegen der Nebenwirkungen oder mangelnden Symptomlinderung vorzeitig ab.1

Behandlung mit dem UroLift®-System

Nun gibt es ein minimal-invasives System, das die Symptome einer BPH des Prostatagewebes behandelt, indem vergrößertes Prostatagewebe angehoben und aus dem Weg gehalten wird. Das Prostatagewebe wird in diesem Fall weder geschnitten, erhitzt noch entfernt.

Erfahren Sie, wie die Behandlung mit dem UroLift-System funktioniert, oder besuchen Sie unsere Seite mit häufig gestellten Fragen, um mehr Informationen zu den Vorzügen und der Heilung zu erhalten.

Thermotherapien

Thermotherapien sind minimalinvasive Behandlungen, bei denen Wärmeenergie, wie z. B. Mikrowellen- oder Hochfrequenzenergie, an Prostatagewebe abgegeben wird, um es zu zerstören. Diese Behandlungen sind weniger invasiv als TURP und im Allgemeinen sicher. Sie können unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden und sind für einige Patienten mit einer mäßigen Symptomlinderung verbunden.

Die Abgabe hoher Wärmeenergie an die Prostata kann zum Anschwellen von Gewebe

und zu unangenehmen Harnsymptomen während der Genesungszeit führen. Die Symptomlinderung tritt nicht sofort ein, und Patienten müssen während der Genesungszeit oft einen Blasenkatheter mit Harnsammelbeutel tragen.

Laser

Laserresektion der Prostata

TURP kann mit einem Laser durchgeführt werden. Die entsprechenden Verfahren werden als photoselektive Vaporisation der Prostata (PVP) oder Holmium-Laser-Enukleation (HOLEP) bezeichnet. Die Laserbehandlung ist mit weniger Blutungsrisiken verbunden als die herkömmliche TURP. Da aber auch hier Prostatagewebe entfernt wird, kann es zum Anschwellen des Gewebes und zu unangenehmen Nebenwirkungen während der Genesungszeit kommen. In der Regel muss nach dem Verfahren ein Blasenkatheter gelegt werden.

Operation

Transurethrale Resektion der Prostata (TURP)

TURP ist der häufigste chirurgische Eingriff für die Behandlung von BPS. Bei diesem Verfahren wird unter Vollnarkose Prostatagewebe entfernt. TURP gilt hinsichtlich der Langzeitergebnisse im Allgemeinen als der „Goldstandard“.

Nach der Entfernung des Prostatagewebes braucht der Körper Zeit für die Heilung. Es ist möglich, dass das noch verbleibende Prostatagewebe anschwillt und sich entzündet, bevor die gewünschte Verkleinerungswirkung eintritt. Die Genesungszeit kann für Patienten unangenehm verlaufen und kurzzeitige Probleme mit sich bringen, wie z. B. Blutung, Infektion, erektile Dysfunktion und Harninkontinenz. Patienten müssen nach dem Eingriff mehrere Tage lang einen Blasenkatheter mit Harnsammelbeutel tragen.

Die Symptomlinderung tritt eventuell nicht sofort ein, hält jedoch nach ihrem Einsetzen bei vielen Patienten lange an.

Nach erfolgter TURP kann es zu Langzeitnebenwirkungen wie trockenem Orgasmus (retrogade Ejakulation), erektiler Dysfunktion oder Inkontinenz (Blasenschwäche) kommen.

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1. NeoTract US market model estimates for 2013 based on IMS Health and Drug Procedure Data

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